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Arbeitskreis Thermische Holzschädlingsbekämpfung
im DHBV

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Arbeitskreis Thermische Holzschädlingsbekämpfung im DHBV

Diese Seiten sollen einen Einblick in thermische Holzschädlingsbekämpfungs verfahren geben, die ohne Einbringen unerwünschter chemischer Wirkstoffe, zerstörende Holzschädlinge an Holzbauteilen erfolgreich bekämpfen.

Die thermischen Holzschädlingsbekämpfungsverfahren gehen unter anderen auf Untersuchungen von K. Jensen zurück der bereits 1929 feststellte, das Hausbocklarven abgetötet werden wenn sie 15 -20 Minuten lang einer Temperatur von 54-55°C ausgesetzt werden.

Die erste Hausbockbekämpfung mit Heißluft wurde am 13.2.1930 in Raadved (Dänemark) durch A. Tveede mit Bautrocknungsmaschinen durch Koksbefeuerung durchgeführt.

 

Das Heißluftverfahren, als das älteste thermische Holzschädlingsbekämpfungsverfahren, wurde im Laufe der Jahrzehnte stetig weiterentwickelt und verfeinert. Insbesonders durch massive Verbesserungen in der Geräte- und Messtechnik hat sich das Verfahren inzwischen zu einer sicheren und effektiven Möglichkeit der Bekämpfung von Holzschädlingen entwickelt.

So ist in vielen Jahren ein modernes Verfahren entstanden, dass dem Bedürfniss nach einer chemiefreien Holzschädlingsbekämpfung gerecht wird. Denn nach Beendigung der Arbeiten bleiben keine unerwünschten chemischen Wirtkstoffe zurück. Wie in allen anderen Bekämpfungsverfahren kann jedoch noch eine flächige, vorbeugende Behandlung mit unbedenklichen Borsalzen vorgenommen werden.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt in der extrem hohen Behandlungssicherheit und vor allem in der sofortigen Abtötung aller Holzschädlinge in jedem cm³ Holz. Vorraussetzung ist natürlich, wie in allen anderen Fachgebieten, eine ausreichende Sachkunde und die gewissenhafte Durchführung der Arbeiten.

 


Bild oben: Heißluftverfahren in einem Privathaus

 

Die guten Erfolge des Grundprinzips der Abtötung von Holzschädlingen durch Hitze, hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass andere Verfahrenstechniken der Aufheizung befallener Hölzer entwickelt wurden. Dabei wurde versucht , mit diesen veränderten Verfahren, spezielle Behandlungsvorteile zu erzielen.

 

So ist es z.B. durch das inzwischen ausgereifte Mikrowellenverfahren möglich eine erfolgreiche Bekämpfung punktuell durchzu führen.

 

 

 


 

Bild oben:
Magnetron, welches das eigentliche Herzstück jedes Mikrowellengeräts darstellt.

 

Die Entwicklung des feuchteregulierten Warmluftverfahren macht es inzwischen möglich, auch hochsensible Objekte thermisch zu behandeln. Eine solche Maßnahme hat sich besonders in stationären Klimakammern ausge-zeichnet bewährt.

 

 

 Bild oben:
Klimakammer der Fa. Ligno protect